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Müllmanagement hilft Beko´s sparen

Die jährlich steigenden Betriebskosten - insbesondere die Energie- und kommunalen Kostenanteile - sind uns als Vermieter nicht einerlei. Auch wenn ein direkter Einfluss auf die jährlichen Preis- und Gebührensteigerungen kaum möglich ist, suchen wir nach Alternativen zur Betriebskostenreduzierung. Sehr aktiv wird seit Jahren durch das GWC-Gebäudemanagement, neben einzelnen größeren komplexen Modernisierungsmaßnahmen, eine Vielzahl kleiner Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise das Dämmen von Rohrleitungssystemen und Kellerdecken sowie die optimierte Fahrweise von Heizungsanlagen und das Reduzieren von Anschlusswerten.

Eine weitere Sparmöglichkeit ist die Senkung von Müllkosten in Form einer direkten Standortbetreuung. Damit bestreitet das Team Betriebskostenmanagement bei der GWC neue Wege. Gemeinsam mit der Firma Abfallmanagement Peters wurde Mitte 2009 das Pilotprojekt „Müllmanagement“ ins Leben gerufen. Darin eingebunden sind 26 Wirtschaftseinheiten mit insgesamt. 54 Müllstandplätzen.

Im ersten Schritt erfolgte eine maßvolle und vorsichtige Reduzierung der Behältergrößen und Behälterzahl und/oder des Abfuhrzyklusses. Im zweiten Schritt wurde durch tägliche Kontrollen versucht, das Restabfallaufkommen durch gleichmäßigere Verteilung des Volumens und durch Nachsortieren von Wertstoffen (Papier, Verpackung, Glas) zu senken. Das ersetzte und ersetzt nicht die Notwendigkeit, dass die Mieter weiter ebenfalls selbst verantwortungsbewusst Wertstoffe und Restmüll voneinander trennen.

Der komplette Vorortservice der Firma Peters kostet unsere Mieter kein zusätzliches Geld. Das Projekt finanziert sich einzig aus der erzielten Einsparung. Die fällt in Abhängigkeit von den Gegebenheiten vor Ort und dem bisherigen Trennungs-verhalten der Mieter auf den Standplätzen unterschiedlich hoch aus. Aus der Gesamteinsparung der einzelnen Standorte wird zu etwas mehr als 50 % die Leistung der Firma Peters honoriert. Der andere Teil bildet die effektive Einsparung für unsere Mieter. Sie lag im gesamten Pilotprojekt bei 19 % - also rund einem Fünftel - der ursprünglichen Müllgebühren.

Dieses beachtenswerte Ergebnis hat uns bewogen, das Pilotprojekt fortzuführen und um 48 Wirtschaftseinheiten mit 84 Müllstandplätzen zu erweitern. In den kommenden Jahren werden wir - insoweit ein Bedarf oder Nutzen erkennbar ist - das Vorhaben schrittweise ausbauen. Es gibt aber bereits jetzt Wirtschaftseinheiten, in denen das Einsparpotenzial auf Grund sehr guter Mülltrennung durch die Mieter und optimaler Behälterkapazität praktisch gegenwärtig bei Null liegt.

 
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