Gebäudewirtschaft Cottbus meisterte 2009 erfolgreich

Die Bilanz der Gebäudewirtschaft Cottbus für das zurückliegende Jahr 2009 kann sich sehen lassen: trotz Einwohnerrückgangs konnte die Zahl der vermieteten Wohnungen gegenüber dem Vorjahr sogar gesteigert werden. Und auch beim Betriebsergebnis zeichnet sich abermals – wie zwölf Monate zuvor – ein Überschuss ab. Das versetzte die GWC in die Lage, Kredite bei den Banken weiter abzubauen, Modernisierung und Instandsetzung des sehr umfangreichen Gebäudebestandes mit seinen rund 18.500 Wohnungen fortzusetzen.

Mit der Übergabe des Hauses Sielower Landstraße 91/92 fand die Modernisierung dieses stark nachgefragten Wohngebiets am Nordring seinen Abschluss. Schon im Frühjahr zeigte sich das rund 80 Jahre alte Gebäude innen und außen schmuck. Dann folgte noch die Gestaltung der Freiflächen, einschließlich der Bau von Garagen und Pkw-Stellflächen.

 


 

Ein anderes herausragendes Objekt war die Modernisierung des Wohnhauses Hüfnerstraße 14 im Osten der Stadt, in Sandow. Die farbenfroh gestaltete Fassade mit den neuen Balkons ist ein schöner Blickfang. Und der Schriftzug auf dem Südgiebel verdeutlicht sehr anschaulich, worauf es der GWC in ihrer Arbeit ankommt: nämlich ein Zuhause für jung und alt bieten zu können. Erstmals an einem Haus dieses Bautyps ist zudem der Aufzug direkt vom Gehweg aus zu erreichen. Viel Zustimmung erfährt ebenso der Portier, der hier sein Domizil hat.

 


 

Im Stadtzentrum tat sich ebenfalls Erfreuliches. Im Wendischen Viertel wurden Dächer erneuert, Fenster und Wohnungs-Eingangstüren gewechselt und Treppenflure gemalert. Dacharbeiten und Fenstertausch standen in der Gertraudten- und Mühlenstraße auf dem Plan. Etwas unsichtbarer, weil in den Kellern, vollzog sich die Erneuerung von Rohren für Kalt- und Warmwasser sowie von Zirkulationsleitungen in der Mönchsgasse, Töpfer- und Klosterstraße. All diese Handwerkerleistungen dienten der Aufwertung dieser Häuser, die vor rund 25 Jahren im komplexen Wohnungsbau errichtet worden waren.

Auch in Sachsendorf-Madlow waren einheimische Firmen im Auftrag der Gebäudewirtschaft Cottbus unterwegs So in Würfelhäusern in der Welzower und in der Klopstockstraße. Es galt, Küchen und Bäder wohnlicher zu gestalten und den modernen Erfordernissen anzupassen. Gewechselt wurden deshalb gleichzeitig die alten Leitungsstränge vom Keller bis zur obersten Etage.

Noch sehr viel umfangreicher gestalteten sich die Arbeiten in der Dresdener Straße/Ecke Hermann-Löns-Straße. Galt es doch, die restlichen drei Eingänge dieses markanten 70 Jahre alten Gebäudeensembles nahe des Sportzentrums umfassend zu modernisieren und zu Gäste- und Studentenwohnungen umzubauen. Im August vor einem Jahr zuvor hatte die GWC an diesem Standort bereits sehr attraktive Internatsplätze für Mädchen und Jungen der Lausitzer Sportschule geschaffen. Die Ausstattung der jetzt fertiggestellten Wohnungen erfolgt im neuen Jahr.

Fortsetzung 2010 heißt es auch für ein anderes bedeutendes Vorhaben, dass die Gebäudewirtschaft Cottbus im Herbst beginnen konnte: die Umgestaltung des Innenhofs in der Petersilienstraße. Vor 40 Jahren mit dem Bau der großen Wohnscheibe hinter der Stadthalle angelegt, entspricht diese Fläche in keiner Weise mehr den Erfordernissen unserer Zeit und muss deshalb einer umfangreichen Kur unterzogen werden. Die Arbeiten werden bis zum kommenden Sommer andauern.

 


 

Eine gute Adresse war die GWC in diesem Jahr erneut für Graffiti-Fans. Davon zeugen beispielsweise solche künstlerischen Arbeiten bei einem Hausdurchgang gegenüber der Blumenuhr am Klosterplatz und in einem Wohnhaus gleich um die Ecke beim Altmarkt. Es ist schon sehenswert, was mit Ideenreichtum und Geschick beim wohl überlegten Umgang mit farbigen Spraydosen so entstehen kann. Die Gebäudewirtschaft, die aktiv im Präventionsrat der Stadt mitwirkt, wird auch künftig solche Aktivitäten junger Cottbuser unterstützen.

 


 

Auf vorzeigenswerte Ergebnisse kann die Gebäudewirtschaft im abgelaufenen Jahr bei der Vermietung von Gewerberäumen im abgelaufenen Jahr gleichfalls auf vorzeigenswerte Ergebnisse verweisen. Dazu zählt die komplexe Neugestaltung länger leerstehender Räume in der Gelsenkirchener Allee zu einer Tagespflegeeinrichtung und Büros für einen mobilen Pflegedienst. Betreiber dieser Serviceeinrichtung ist die Firma „Pflege zu Haus“ von Annerose und Ullrich Gruppe, die schon in der Hüfnerstraße 15 ein langjähriger und zuverlässiger Partner der GWC ist.

 


 

Das trifft ebenso auf eine der größten Drogerieketten in Deutschland zu, die in der Stadtpromenade rechtzeitig in der Vorweihnachtszeit neue Verkaufsräume eröffnen konnte. Die Rossmann-Filiale zwischen Post und Galeria Kaufhof ist mit über 600 m² jetzt mehr als doppelt so groß als vor der Modernisierung. Auch andernorts im Stadtzentrum – so in der Sprem – konnten sich Gewerbetreibende über neue beziehungsweise erweiterte Räume freuen, die von der GWC vermietet werden.

 


 

Grund zur Freude hatten sicher auch diejenigen, die seitens der Gebäudewirtschaft Cottbus durch Sponsoring bei Veranstaltungen und bei ihrem Wirken in Vereinen unterstützt wurden. Die Palette reichte unter anderem vom Springer-Meeting in der Lausitz-Arena, über die Spreeauen-Nacht, den Kinder- und Jugend-Umweltwettbewerb der Stadt Cottbus, bis zum Lausitzer Opernsommer, dem Tag der Vereine und dem Marktplatz für gute Geschäfte sowie dem Cottbuser Adventskalender.

 


 

Die GWC wünscht den den Einwohnern der Stadt und den Geschäftspartnern einen guten Start in ein neues Jahr sowie für 2010 Gesundheit, Glück, Freude und Erfolg.

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