Imposante Giebelgestaltung an Häusern in der Straße der Jugend

Die international bekannten Cottbuser Künstler Thomas Strauss und Markus Hillegaart haben drei überdimensionale Wandbilder an die Gebäudewirtschaft Cottbus übergeben. GWC-Geschäftsführer Dr. Torsten Kunze war bei der Bauabnahme zugegen und zeigte sich von der künstlerischen Gestaltung sehr angetan. Die Arbeiten an den jeweils 150 m² großen Giebeln von drei modernisierten GWC-Gebäuden in der Straße der Jugend widerspiegeln Blicke in das Innere von älteren Wohnungen mit teilweise antiquarischem Mobiliar.

 


 

Historische Porträts des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, die ihn in unterschiedlichen Phasen seines bewegten Lebens zeigen, bilden dabei besonders sehenswerte Details. Als Vorlage dienten Bilder von der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz sowie aus dem Privatbesitz von Hermann Graf von Pückler, dem Urgroßneffen des großen Landschaftsgestalters.

 


 

Thomas Strauss und Markus Hillegaart selbst bezeichnen ihre Arbeit als farbige Ingenieurbauwerke. Bei den Wandbildern handelt es sich um Bildcollagen, die nach einem festgelegten Ablaufplan auf die frisch geputzten Giebel der drei modernisierten Häuser übertragen wurden. Die einzelnen Farbtöne wurden digital von dem Originalentwurf eingemessen und bemustert. Schicht für Schicht wurden die unterschiedlichen Bildelemente von hinten nach vorn aufgetragen. Dabei nutzten die beiden Künstler zusammen mit fünf anderen Mitstreitern ihres Projektteams unterschiedliche Arbeitsgeräte wie Pinsel, Farbrolle und Spritzpistole.

 


 

Für das Künstlerduo Strauss & Hillegaart war es bereits die dritte Arbeit für die Gebäudewirtschaft Cottbus. Neben der Mitarbeit an der Fassadengestaltung am so genannten Breithaus in der Spremberger Vorstadt gehört dazu das Bild am Giebel des Wohnhaus Nr. 44 im Boulevard Spremberger Straße, das einen historischen Blick in die Vergangenheit dieser innerstädtischen Verbindung zwischen Spremberger Turm und Altmarkt gewährt.

Die künstlerische Handschrift der beiden Cottbuser tragen unter anderen solche Objekte, wie der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai, die Volkswagen-Lounge in der Gläsernen Manufaktur Dresden, das Siemensforum in München und die Gedenkstätte Berliner Mauer.

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