Rückbau eines einstigen Schulkomplexes im Brunschwig

Abrissbagger im Westen der Stadt im Einsatz Die Gebäudewirtschaft Cottbus hat mit dem Rückbau eines nicht mehr genutzten Schulkomplexes in der Rostocker Straße begonnen. Nach Entkernungsarbeiten im Hausinnern, bei denen unter anderem Fenster und Türen geborgen wurden, ist nunmehr der Abrissbagger im Einsatz. Um die beim Rückbau auftretende Lärm- und Schmutzbelastung für die Anwohner in der Nachbarschaft darüber hinaus so gering wie möglich zu halten, werden die anfallenden großen Betonteile nicht vor Ort zerkleinert. Dieses Material gelangt per Container und LKW zur Recyclinganlage des Abrissunternehmens im nahegelegenen Drebkau beziehungsweise zu verschiedenen Deponien.
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Beim Abriss der zwei- und viergeschossigen Gebäude einschließlich der dazugehörigen Keller fallen unter anderem rund 2.700 Kubikmeter Beton an. Für den Abtransport werden fast 100 Container benötigt. Gefahrgut – wie Dachpappe und Mineralwolle – wird entsprechend der Gefahrstoffverordnung ordnungsgemäß getrennt und zu einer Sonderdeponie befördert.
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Vor dem Abriss hatte die GWC durch einen Naturschutzexperten sorgfältig überprüfen lassen, ob sich in den nicht mehr genutzten Gebäuden artenschutzrechtlich geschützte Tiere angesiedelt hatten. Bei den Untersuchungen in den Fluren und Klassenräumen, im Keller und in den Fugen sowie an den Dachüberständen und Dachabdeckungen wurden solche Tiere nicht vorgefunden. schulkomplex-brunschwig-03y14-3 Im Anschluss an die Abrissarbeiten wird das Gelände auf einer Fläche von rund 1.800 m² verfüllt und mit Rasen eingesät.
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