Würfelhäuser am Spreebogen werden verjüngt und farbiger

Im Osten der Stadt erfolgen umfangreiche Bauarbeiten an weiteren GWC-Würfelhäusern. Hier sind es solche am Spreebogen in der Elisabeth-Wolf-Straße. Da sie noch älter als die in Sachsendorf in der Saarbrücker Straße sind, ist der Modernisierungsaufwand noch größer. So mussten die 43 Jahre alten Stahlkonstruktionen der Loggien komplett ausgewechselt und die Brüstung umfassend erneuert werden. An ihnen werden farbige Aluminiumelemente montiert. Das trifft zuerst auf die Nr. 76 zu deren Fassadenfläche gedämmt und teilweise schon fertig gestrichen ist. Ein Blick hinter die schützenden Bauplanen verrät, dass hier von den Meistern der Pinsel ein kräftiges Rot aufgetragen wurde. spreebogen-5-07y14 Das Putzen und Malern der Fassade steht der Nr. 75 – dem Nachbarhaus – noch bevor. Dort bringen die Bauleute gegenwärtig das energiesparende Wärmedämmverbundsystem an. Emsig wird außerdem an den Übergängen von den Wohnungen zu den Loggien gearbeitet.
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Mit der Nr. 74 wurde vor einem Jahr das erste Gebäude des Dreier-Ensembles modernisiert. Sein sattes Grün leuchtet schon von weitem. Bei genauem Hinschauen ist im Drempelbereich ein Schlitz zu erkennen. Das sind die Schlupflöcher für Vögel und Fledermäuse, die dahinter ihre neuen Nistmöglichkeiten vorfinden. Die Gebäudewirtschaft Cottbus hat in sehr guter Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt für diese Ausgleichsmaßnahmen für die gefiederten Bewohner gesorgt. Das geschieht nun ebenso bei den anderen beiden „Würfeln“.
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